Blind in der Provinz

  • Ich mache mir  Gedanken darüber,  ob blinde Schüler es in einer öffentlichen Schule am Land schwieriger haben als blinde Schüler in Großstädten?
  • Ich mache mir Gedanken darüber,  ob blinde Schüler,  die in einer Stadt leben oder zumindest in der Nähe von Großstädten, nicht doch Vorteile haben?
  • Ich mache mir  Gedanken darüber,  ob es sinnvoller ist, blinde  Kinder von den Familien zu trennen, damit sie in speziellen Schulen unterrichtet werden?
  • Ich mache mir Gedanken darüber,  wie geht es den Angehörigen von blinden Kindern,  die in der Provinz leben?
  • Ich mache mir Gedanken darüber,  welche Möglichkeiten werden blinden Menschen geboten,  die in der Provinz leben und erst im Alter erblinden?

Dieser Blog beschäftigt sich damit:

Sehbehinderung und Erblindung im höheren Alter

Flo – ein blinder Schüler – chattet sehr gerne und seine Mutter ist sehr froh, dass wir für ihn  einen Chatpartner gefunden haben. Ich habe Flos Mutter zum Computercamp begleitet und mit ihr über die Ängste und Sorgen, die sie sich um die Zukunft ihres Sohnes macht, gesprochen.  Sie ist mit der Integration an einer öffentlichen Schule sehr zufrieden, weil es eben viele gute Seelen gibt, die dabei mirtwirken.

Stadtlauf

Schwierigkeiten gibt es  für Angehörige von Blinden, die in der Provinz leben, um mit anderen Angehörigen in Kontakt zu treten.

Sehr beeindruckt hat mich das Computercamp in Stubenberg. Ich bin auf Prof. Schmid getroffen, ein äußerst engagierter Professor, der den Schülern nicht nur Computerkenntnisse beibringt, sondern sich auch die Sorgen der Angehörigen anhört und viele wertvolle Tipps für die Zukunft gibt.

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Eine Antwort zu “Blind in der Provinz

  1. Gabriele Billovits

    Hi. Ich bin Sarah und lebe in der Provinz, genauer gesagt im Paznauntal in See ,das ist in Tirol. Ich finde es überhaupt nicht schwierig in einer Provinz zu leben. Hab viele Freunde und in der Schule, finde mich problemlos zurecht. Es ist wichtig, dass ich Unterstützung kriege beim Lernen und so. Die geben mir meine Schulhelferin Nina, meine Blindenlehrerin Beate und meine Freunde. Wenn meine Eltern mich in ein Internat gesteckt hätten, das wäre das schlimmste gewesen was mir passieren hätte können. Ich bin es gewohnt draußen zu sein, mit meinen Freunden rum zu hängen und mit meinen Tieren zu spielen. Im Internat wäre vieles davon nicht möglich. Außerdem würde ich meine Geschwister ziemlich vermissen. Ich habe Städte kennen gelernt und bin nicht sehr begeistert davon. Zu viel Lärm und zu viele Hindernisse. Sobald ich mit der Hauptschule fertig bin, werde ich höchst wahrscheinlich ins Internat müssen, weil es am Land zu wenig Möglichkeiten gibt mich auszubilden. Das
    Gym ist eigentlich die Einzige. Aber ich will Journalistik studieren oder Dolmetscherin werden und das geht eben nicht in der Provinz. (: lg eure sarah

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